Lichtsensor

1. Variante

Für etliche Optik- bzw. Laserversuche benötigt man einen (schnellen) Lichtsensor. Beim sog. Transimpedanzverstärker wird der von der Lichtintensität abhängige Photostrom I der Photodiode in eine Spannung U umgewandelt. Die Verstärkung ist mittels Stufendrehschalter zwischen ·100 und ·10^  7 einstellbar. Als Photodiode kommt hier die schnelle SFH203 zum Einsatz. Deren spektrale Empfindlichkeitskurve zwischen 400 und 1100 nm ist unten zu sehen.

Zum Einsatz kam der Lichtdetektor etwa bei den Versuchen zur Heisenbergschen Unschärferelation. Hier wurde die Abklingzeit nach Ausschalten von Lichtquellen bestimmt. Dazu habe ich den Ausgang des Lichtdetektors über die BNC-Buchse einfach ans Oszilloskop angeschlossen.

 

Wie man an der hellblauen Kurve des Lichtdetektorsignals erkennen kann, ist die Reaktionszeit im Bereich von 10 µs sehr kurz. Damit lassen sich auch sehr schnelle Lichteffekte untersuchen.


2. Variante

Bei dieser Variante benötigt man eigentlich nur einen einzigen Bauteil und zwar den Lichtsensor TSL252R. Dieser besitzt 3 pins, GND, V_in und V_out. Die Betriebsspannung kann im Bereich [2.7V, 5.5V] liegen. Am V_out-Pin kann dann eine analoge Spannung proportional zur Lichtintensität gemessen werden. Der spektrale Empfindlichkeitsbereich liegt zwischen 300 nm und 1100 nm (siehe Grafik). Für einen Schülerversuch im Physiklabor sicherlich eine gute Idee, etwa wenn die Schüler das Gesetz von Malus verifizieren sollen und natürlich für viele andere Optikversuche.